Weitere Künstler/Druckgrafiken/Editionen

Neben unseren fest betreuten Künstlern bieten wir ebenso Druckgrafiken und Editionen - sowohl von den Unikaten unserer Künstler- als auch von weiteren namenhaften Künstlern an. Editionswerke sind zur Zeit extrem begehrt und häufig eine gute, bezahlbare Wertanlage- günstig Kunst kaufen, namenhafte Künstler sammeln und attraktive Wertsteigerung erzielen!
Neben limitierten Papierarbeiten bearbeiten wir gern auch Anfragen zu Unikaten. Der Galerie Schimming stehen hier zwei erfahrene Kunsthistoriker zur Seite.
Ihre Wunschanfrage/ Wunschwerke können sie hier gezielt an uns richten

Thomas Ruff

Candida Höfer

Daniel Richter

Stephan Balkenhol

Rainer Fetting

Weiterhin:

Die Künstlerin Joana Fischer sagt über ihr Werk: "Die Bilderwelt meiner collagenartigen Zeichnungen decken miteinander verwobene, suggestive Traumlandschaften auf und hinterfragen umweltpolitische und existenzielle Themen. Filigrane Fragmente werden aus ihrem Zusammenhang herausgelöst und zu etwas Neuem zusammengesetzt: Urbanismus und Natur, Innenansichten und Außenansichten, bestimmte und unbestimmte Plätze, Nähe und Ferne, Stille und Unruhe, Überlagerungen und Freilassungen, Auflösungen und Sehnsüchte, Leichtigkeit und Selbstversunkenheit."

Ihre meist großformatigen Arbeiten beeindrucken mit ihrer Leichtigkeit und Transluzens, egal ob frei hängend im Raum oder hinterleuchtet an der Wand. Unsere Sehgewohnheit wird irritiert, der Malgrund ist neu und anders und so werden Zeichnungen zum Objekt im Raum.

Anne Carneins Objekte bestechen durch Einfachheit, Poesie und archetypische Symbolik.“, schreibt der Künstler Stefan Balkenhol über seine Meisterschülerin, die bereits auf der Art Fair in Köln und der Art Karlsruhe für Furore sorgte.
Aus der archetypischen Sehnsucht heraus, etwas wachsen zu lassen, lässt Anne Carnein das Werden und Vergehen von Pflanzen in stundenlanger Handarbeit aus eigenen getragenen Kleidungsstücken dinghaft werden und kommt dabei der Wesensverwandschaft von Mensch und Pflanze auf die Spur. Nicht zuletzt führen ihre Pflanzenwesen erstarrte Momente gelebten Lebens vor, die irritieren, da sie uns (...) wie ein klassisches Memento Mori, auf unsere eigene Körperlichkeit
und Vergänglichkeit zurückverweisen".
Dr. Nicole Fritz, 2015 (Ausstellungstext: "Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst", Kunstmuseum Ravensburg)

Der in Berlin lebende Künstler Christoph Häßler alias Stohead beschäftigt sich schon seit über 25 Jahren mit Kalligrafie verschiedenster Couleur. Aus dem künstlerisch urbanen Kontext stammend, hat er eine ganze Reihe spezieller Fonts und Handstyles entwickelt, die oft mit selbstgebauten Werkzeugen weltweit auf verschiedenste Untergründe gebannt werden. Ob auf Hauswänden und Skateboards oder den „klassischen“ Bildträgern Papier und Leinwand, bleibt das sich durch alle Werke ziehende Leitmotiv die Schrift. Zitate der vielschichtig agierenden Protagonisten aus der Hip Hop- und Punkkultur und ihr Wortschatz des Urban Dictionary sind häufig Quelle für seine Arbeiten und spiegeln seine Wurzeln in der Street Art wider.

Zwar werden die Inhalte der Arbeiten von STOHEAD in erster Linie ästhetisch verbildlicht, doch aufgrund des transportierenden Mediums Schrift motivieren sie zur Dechiffrierung. Wagt sich der Betrachter daran, den Code zu entschlüsseln, gibt dieser subtile Hinweise auf sozialkritische Themen und die poetische Auseinandersetzung mit unserem Weltgeschehen. Die oft aggressive Schreibweise der Kalligrafien symbolisiert dabei auch Desillusioniertheit und Wut, Gefühle einer Generation, die sich in einer schnelllebigen, hochtechnisierten und reizüberfluteten Welt immer öfter der Frage gegenübergestellt sieht, woran sie sich orientieren kann.

Stoheads Arbeiten reißen den Betrachter farb-und wortgewaltig mit und machen dabei subtil auf das Verschwinden der Handschrift aufmerksam.

Stohead, ‘Radicalligraphy’ (Ruttkowski;68, Cologne/Germany) from Ruttkowski;68 on Vimeo.