
Some need it art
14. – 14. Juli 2017
Es wächst, blüht und gedeiht, das Werk. Julian Hoffmann, ein Künstler drastischer Transformationen, hat aus dem Treibgut unserer Konsumwelt neue Werke geschaffen. Er findet und er sucht, er fügt zusammen, was nicht zusammengehört. Am Ende steht, gleichsam aus dem „debris“, dem Abfall erstanden, eine Sonne, wo anfangs nur ein gelber Fleck war.
Julian Hoffmanns Werke tragen viele Facetten. Sie sind mehrschichtig: Verschiedene Ebenen im Idealraum des Bildes überlagern sich. Bildträger, z.B. Holz, werden mit fremdem Material collagiert. Figur und Grund sind schwer auseinanderzuhalten. Eine Flut von Wörtern, Phrasen und Buchstaben durchströmt die Bilder.
Julian Hoffmanns Kunst konfrontiert uns nicht mit dem vollen Umfang dieser Widersprüche. Seine Sache ist es nicht, die Kunst durch Dokumentation zu ersetzen, noch aus ihr ein Allheilmittel zu destillieren. Julian Hoffmann wählt die Themen und Motive seiner Kunst aus dem gelebten Leben.
Ausstellungsansichten
Kunst gemeinsam erleben: Führungen, Reisen, Atelierbesuche.
Der 2003 von Birgit Schimming gegründete Kunstclub bringt Menschen zusammen, die Kunst nicht nur ansehen, sondern verstehen und teilen wollen.
